•• Denkmalpflege ••
 

Denkmalpflege Niedersachsen

Niedersachsen hat die Bedeutung von Schutz und Pflege der Kulturdenkmäler auf seinem Gebiet erkannt. Seit 1979 fördert das Bundesland verschiedene Projekte zur Erforschung und Erhaltung von Altertümern.

So fand man Im Jahr 2000 im Uchter Moor bei Torfstecharbeiten die Überreste einer Moorleiche. Das "Mädchen aus dem Uchter Moor", wie das Projekt landläufig genannt wird, lies sich auf die vorrömische Eisenzeit um 650 vor Christus datieren. Damit handelt es sich um die bisher älteste Moorleiche und wird seither von der Denkmalpflege Niedersachsen erforscht.

Ein weiteres förderungswürdiges Projekt fanden Hobbyarchäologen auf dem Harzhorn oberhalb des Nettetals. Die 2008 gefundenen Indizien wiesen darauf hin, dass es sich um den Schauplatz einer römischen Schlacht des frühen 3. Jahrhunderts nach Christus handelte. Ein archäologischer Jahrhundertfund, dem sich die Denkmalpflege Niedersachsen annahm.

Der Denkmalpflege Niedersachsen kümmert sich ebenfalls um die Erhaltung der "Schöninger Speere" aus der Altsteinzeit, der Burganlage "Heidenwall" in Oldenburg aus dem 11.Jahrhundert, des Gifhorner Schlosses zwischen Ise und Aller gelegen sowie der etwa 300 Gräber des "Buckelgräberfeldes" von Boltersen.

All diese Projekte sind wichtige Meilensteine des kulturellen Erbes des Bundeslandes Niedersachsen. Eine Überlieferung für kommende Generationen, die nicht nur regionalen Einfluss hat, sondern auch Hinweise auf die kulturellen Zusammenhänge der angrenzenden Regionen liefert. Dieses